Lage: 50° 9' 28" N 8° 39' 22" E
Batsch-kapp (f) spontaner Zusammenschluß von Batsch(e) und Kapp(e). Der Ausdruck Batsche ist Bestandteil der Oeconomischen Encyclopädie Die Batschka (serb. Bačka, ungar. Bácska) ist eine Region in Ostmitteleuropa bzw. in Südosteuropa. Die Batschka ist heute zwischen den Staaten Serbien und Ungarn aufgeteilt, wobei der südliche Teil zu Serbien gehört und sich in drei Bezirke der autonomen Provinz Vojvodina unterteilt, der nördliche Teil dagegen zu Ungarn gehört und das Komitat Bács-Kiskun bildet. Die Batschka ist überwiegend fruchtbares Flachland und wird im Westen und im Süden von der Donau und im Osten von der Theiß begrenzt. Das Wort Kappe (spät-althochdeutsch, lat. Lehnwort) hat verschiedene Bedeutungen: Trend – Location oder der beliebteste Rockclub Deutschlands ? Nicht nur Bands, sondern auch viele Trends nahmen in den letzten Jahrzehnten in der Batschkapp ihren Anfang. Kein Wunder, dass der Szenetreff auch als Event-Location beliebt ist. Das Kulturzentrum Batschkapp (regionale Bezeichnung für eine Sommermütze) ist ein Rockclub in Frankfurt am Main, der sich dem Genre der alternativen Musik verschrieben hat. Er befindet sich an der Maybachbrücke im Stadtteil Eschersheim. Der Club wurde bereits 1976 gegründet, um eine „autonome und linke Gegenkultur“ zu etablieren. Die Batschkapp besteht im Wesentlichem aus einem großen Saal. Hier finden neben Discos auch Konzerte und Bandwettbewerbe statt. Zum Kulturzentrum gehört außerdem die Kneipe Elfer im selben Gebäude. Aufgrund ihrer langen Geschichte und ihrer Bedeutung als Konzerthalle für bekannte Bands gehört die Batschkapp zu den wichtigsten Clubs der Stadt und genießt über die Region hinausgehende Bekanntheit. Ursprüngliches Ziel des Kollektivs war es, eine autonome und linke Gegenkultur zu etablieren. Höhen und Tiefen begleiteten gerade wegen des politischen Anspruchs den Szenetreff. Andererseits bildete dieser geschichtliche Hintergrund auch eine Basis für intensive Kontakte zwischen Menschen, die heute in allen Bereichen der Politik und Öffentlichkeit zu finden sind. Das Outfit des „Kulturzentrums“ scheint seit den 70er Jahren keine wesentlichen Neuerungen mitgemacht zu haben, obwohl es natürlich viele bauliche Veränderungen gab; abgesehen vom Äusseren welches vor Kurzem durch den bekannten Szenesprayer BOMBER ziemlich spektakulär besprüht wurde, ist die Einrichtung der Batschkapp eher pragmatisch! Seit vielen Jahren schon hat sich der Frankfurter Treff in einer über das Studentenmilieu hinausgehenden Szene etabliert und ist bundesweit bekannt durch sein herausragendes Veranstaltungsangebot. Zahlreiche Bands, die heute die grössten Hallen ausverkaufen, haben in der Batschkapp ihre Karriere begonnen und spielen auch heute noch gerne Clubkonzerte in „Ihrer Kapp“. So ist es gelungen, über Jahrzehnte die Spannung für die sich wandelnde Zielgruppe aufrecht zu erhalten. Erstaunen regt sich spätestens bei der Erkenntnis, dass in diesem Siebzigerjahreschuppen auch Promotion Events stattfinden, die beachtliche Ergebnisse vorweisen, weil sie treffsicher bei der jeweiligen Zielgruppe ankommen. Auch zählen Lesungen zu dem Programm. Aus dem autonomen Kulturzentrum der Anfangsjahre ist ein professioneller Dienstleistungsbetrieb geworden. Offen geblieben ist man dabei gegenüber Newcomern, neuen Trends und musikalischen Experimenten. Das ist sicherlich einer der Hauptgründe, weshalb sich eine Szenegeneration nach der anderen zur Batschkapp hingezogen fühlt. „So herrlich verrückt, so kreativ,
so vielschichtig im Programm,
so engagiert, wie die Batschkapp
ist wohl kein Szeneschuppen.“ Hier mal eine kleine Auswahl an Programmen der Anfangszeit. Ab Februar 1981 wurde das bis heute existierende Batschkapplogo benutzt. Zum vergrössern einfach anklicken.
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